Vollkorn-Gerstenmehl vs. normales Gerstenmehl: Was ist der Unterschied?
Gerste ist eine der ältesten Getreidearten der Welt. Beim Gerstenmehl gibt es zwei Varianten: Vollkorn-Gerstenmehl und normales (raffiniertes) Gerstenmehl. Worin unterscheiden sie sich?
Was ist Gerstenmehl?
Gerstenmehl entsteht, wenn Gerstenkörner fein gemahlen werden. Du kannst es für Brot, Brei, Gebäck und traditionelle Gerichte wie Talbinah verwenden. Wie das Korn verarbeitet wird, entscheidet darüber, ob daraus Vollkorn- oder raffiniertes Mehl wird.
Was ist Vollkorn-Gerstenmehl?
Beim Vollkorn-Gerstenmehl wird das ganze Korn gemahlen: die Kleie (äußere Schicht), der Keim und der Mehlkörper (das Innere). Vom Korn geht also nichts verloren. Das Mehl ist etwas dunkler, hat einen volleren, nussigen Geschmack und ergibt einen kräftigeren Brei.
Was ist normales (raffiniertes) Gerstenmehl?
Beim raffinierten Gerstenmehl werden Kleie und Keim zuerst entfernt. Übrig bleibt vor allem der stärkereiche Mehlkörper. Das ergibt ein helleres, feineres Mehl mit milderem Geschmack, das sich leicht in Soßen, Suppen und leichtes Gebäck einrühren lässt.
Welches wählst du?
- Vollkorn: wenn du das ganze Getreidekorn mit vollerem Geschmack möchtest. Die traditionelle Wahl für Talbinah.
- Raffiniert: wenn du eine feinere Textur und einen milderen Geschmack suchst, zum Beispiel zum Binden oder Backen.
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